Jahreshauptversammlung am 5.3.2022

Nachdem die HV 2021 coronabedingt ausgefallen war konnte in diesem Jahr nach Lockerung der Regeln die HV wieder traditionsgemäß im Hotel „Schwarzer Adler“ in Todenhausen abgehalten werden. Der 1. Vorsitzende Gerd Schad konnte eine stattliche Zahl an Mitgliedern begrüßen. Ein persönlicher Gruß galt den anwesenden Ehrenmitgliedern und der neu gewählten Vorsitzenden des Disziplinarausschusses beim DKV, Frau Katharina Dingler. Anschließend wurde in einer Schweigeminute dem im letzten Jahr verstorbenen Mitglied Karl-Heinz Groß aus Giessen gedacht. In seinem Tätigkeitsbericht ging Herr Schad auf das wiederum umfangreiche Prüfungsgeschehen im Jahr 2021 ein. Trotz coronabedingter Einschränkungen konnten wieder zahlreiche Prüfungen durchführt werden.

6 Derby mit 39 Hunden ( 31x1.Pr., 4x 1.Pr. qual., 2x2.Pr., 2x3.Pr.)

1 VJP mit 5 Hunden ( davon bestanden 5)

4 Solms/AZP mit 21 Hunden ( 14x1.Pr., 1x 1.Pr. qual.,1x2.Pr., 1x3.Pr., 4x ohne Pr.)

3 HZP mit 7 Hunden (davon bestanden 7)

2 VSwP (20-Std.-Fährte) mit 5 Hunden ( 2xSw1,, 1xSw2., 2x Sw3.)

3 VGP  mit 13 Hunden (8x1.Pr.,1x2.Pr.,3x3.Pr., 1x ohne Pr.)

1 Btr  mit 5 Hunden, davon haben 2 bestanden.

Insgesamt wurden somit 93 Hunde geprüft.

Am 20.7.21 fand eine mit 32 Teilnehmern gut bestückte Zuchtschau auf der Sportanlage in Lenderscheid statt. Zuchtrichter Bernd Härter und Richteranwärterin Anja Baumann konnten 7x vorzüglich, 24x sehr gut und 1x gut vergeben. Schad dankte den Prüfungsleitern, Richtern, Revierinhabern und den zahllosen Helfern, die sich immer wieder zur Verfügung stellen und die Durchführung einer so großen Zahl von Prüfungen möglich machen. Besonderer Dank galt auch dem Zuchtschauteam mit Tina Geisel, Melanie Schwalm. Helmut Merle, Antje Engelbart-Schmidt und Heike Bettner für die Vorbereitung und Abwicklung der Schau.

Die unter TOP4 vorgesehenen Berichte der erkrankten Zuchtwartin Tina Geisel für die Zuchtjahre2020 und 2021 wurden in Vertretung von Antje Engelbart-Schmidt vorgetragen. Das Zuchtgeschehen im Klub ist über Jahre auf hohem Niveau konstant. So fielen 2020 aus 9 Würfen 65 Welpen. 2021 wurde dem allgemeinen Trend folgend die Anzahl der Würfe auf 13 mit 98 Welpen gesteigert. Damit liegt Kurhessen in der Zucht mit Platz 6 unter den Top-Ten aller Klubs. Wie die Zuchtwartin weiter berichtete, habe es bei den Wurfabnahmen keinerlei Beanstan dungen gegeben.

Der Obmann für das Richterwesen, Georg Bierschenk, konnte Andreas Geyer als neuen Verbandsrichter begrüßen und ihm den Richter-Ausweis überreichen. Unter TOP 9 „Ehrungen“ stand die alljährliche Vergabe des klubinternen Züchter-und Führerpreises an. Die Preisträger wurden nach einem bewährten Punktesystem aus den Bewerbern von Antje ermittelt, wobei beim Züchterpreis wegen der ausgefallenen HV 21 die Egebnisse der Zuchtjahre 2020 und 2021 zusammengefasst wurden. Für den Züchterpreis hatten sich 12 Zwinger beworben.

Mit 4090 Punkten konnte Rüdiger Stilgenbauer für die Zuchterfolge in seinem Zwinger „vom Klepelshagener Forst“ den diesjährigen Züchterpokal in Empfang nehmen. Mit 2770 Punkten rangierte der Zwinger „vom Kronsberg“ von ZG Antje-Engelbart-Schmidt auf Platz 2, während der Zwinger „vom Thüringer Zipfel“ von Rainer Schad mit 1650 Punkten den 3. Platz belegte. Um den Führerpreis gab es 4 Bewerber. Hier konnte sich die Erstlingsführerin Chistina Schnellhardt mit ihrem Rüden „ Zodiah vom Kronsberg“ mit 360 Punkten an die Spitze setzen. Die beachtliche Prüfungslaufbahn des Rüden ist es wert angefügt zu werden: D1,sil., HN,Solms1, HZP 180P., VGP1 (322P.) Btr., HD-und OCD-frei, Fw.sg. Auf Platz 2 mit 290 P. lag Chistoph Wilkens mit „Selma vom Klepelshagener Forst“. Platz 3 mit 270 P. belegte Alieska Schmidt mit „Ora von der Wacholderheide“. 

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Zur Vorschau auf den Verbandstag des DKV am 19.3.22 informierte Herr Schad die Mitglieder, dass ein wichtiger TOP die zukünftige Begrenzung der Teilnehmerzahlen für IKP und Kleemann sein werde. In Zukunft können derartig hohe Meldezahlen wie in den vergangenen Jahren organisatorisch nicht mehr bewältigt werden. Es muss zwingend ein Modus gefunden werden, die Teilnehmer auf eine vertretbare  und für die ausrichtenden Klubs machbare Zahl zu begrenzen.

Albrecht Keil